• ✓ Genuss ohne Gluten, Laktose und Fructose
  • ✓ Frisch von Hand gebacken
  • ✓ 100% vegan

elikat zu Gast bei der Food Invention in Düsseldorf

Heute bin ich zum ersten Mal bei einem Start-Up Wettbewerb - Food Invention 2017.

Food Invention ist der einzige deutschlandweite ausschließlich auf Food-Start-Ups spezialisierte Gründerwettbewerb und will jungen Firmen mit dem Gründerpreis den Eintritt in die Wirtschaft erleichtern. Initiiert wird der Wettbewerb von der Trockels Stiftung.

Für fünf Kategorien werden insgesamt 50 Startups eingeladen, Ihre Produkte oder Konzepte vorzustellen. Als Gewinn ist neben dem Preisgeld auch Coaching und Beratung in verschiedenen Bereichen enthalten. 

Die Vorbereitung für die Food Invention in Düsseldorf

Am 31.5.17 bekomme ich eine E-Mail mit der Information, dass ich zu den letzten 50 Startups gehöre und werde gefragt, ob ich teilnehmen möchte. Zeit, um mich zu entscheiden, habe ich einen Tag. Das ist recht sportlich, wenn man davon ausgeht, dass ich noch Vollzeit arbeiten gehe, Urlaub einreichen, Kuchen produzieren, Hotel buchen muss etc.

Ansonsten verläuft die E-Mail-Kommunikation sehr gut. Auf Fragen wird schnell geantwortet und alle wichtigen Informationen bekommt man zeitnah zugeschickt.

Wie verlief das Tag?

Angekommen in der Messehalle Düsseldorf, baute ich als erstes meinen Tisch auf. Kuchen, Backmischung und Flyer werden ins rechte Licht gerückt, so dass jeder, der vorbei kommt, schnell erkennen kann, was elikat macht - süße kleine Kuchen im Glas für Menschen, die glutenfrei, laktosefrei, fruktosearm und vegan leben wollen oder müssen. 

Wer ist meine Konkurenz? In meiner Kategorie gibt es vier Mal Kuchen, Gummibärchen, Müsli-Riegel und z.B. Brotaufstrich. Stück für Stück treffen die Jury Mitglieder ein. Diese bestehen aus Vertretern der Lebensmittelbranche, der Logistik, Medien und Einkauf. Als alle da waren, gab es eine Begrüßung und kurze Vorstellung der Stiftung, sowie der Jury Mitglieder.

Nun beginnt der ernste Teil. Die Jury Mitglieder besuchen die einzelnen Aussteller, schauen sich die Produkte an, testen und stellen Fragen. Pro Stand hat die Jury nur ein paar Minuten Zeit, um ihre Fragen zu stellen, und sich Notizen zu machen.

Viermal Kuchen, ich höre öfters, "ach, und sie machen auch Kuchen - aha!": Am schönsten fand ich allerdings die Aussage, dass diese Lebensmittelunverträglichkeiten alle nur eingebildet wären. Das würde ich mir gern wünschen, und all meine Kunden sicher auch.

Es folgt das Mittagessen: Die Startups, die warme Speisen im Angebot haben, präsentieren ihre Produkte als Teil eines Buffets, bei dem man bei allem ein wenig probieren kann. Die Produkte sind alle lecker. Nur die Portionen sind recht klein, so dass ich nicht richtig satt geworden bin. Aber zum Glück hatte ich ja meine Kuchen im Glas dabei. So konnte ich zwischendurch immer mal wieder Kuchen löffeln. Um 15 Uhr wurden die Finalisten der jeweiligen Kategorie bekannt gegeben. Die süßen Kuchen im Glas von elikat waren leider nicht unter den letzten zwei. Nun folgte die Finalrunde, bei dem die Jury und das Final-Startup sich in einem weiteren Gespräch kennenlernten. 

Während dieser Zeit kamen Presse und Einkäufer verschiedener Supermärkte an die Startup Stände und lernten sich kennen. Wer weiß, welche Partnerschaft sich hieraus ergeben wird. Abends um 18 Uhr fand die Preisverleihung statt. Ich bin es leider nicht.

Mein süßes Fazit

Der Tag war recht lang. Man hatte nur kurz Zeit sich und sein Produkt zu präsentieren. Die Konkurenz hätte ich mir in meiner Kategorie ein wenig bunter gewünscht. Einige Presseleute und Einkäufer haben an den Ständen nur kurz geschaut, aber sich nicht wirklich die Zeit genommen, mit den Firmen zu reden. Beim Rundgang der Jury hatte man teils das Gefühl, der Finalist würde schon stattfinden und der Besuch am Stand wäre nur rein proforma. Einige Teilnehmer erzählten, dass bei ihnen nicht alle Jury Mitglieder vorbei kamen. Die Stimmung einiger Teilnehmer war nach dem Jury-Rundgang ein wenig betrübt. Auch ich hatte mir von dem Event ein wenig anders vorgestellt. Von dem "exklusiven Informationsaustausch zwischen den Gründern, dem Handel und der Presse" habe ich nicht wirklich etwas mitbekommen. Es war interessant mal mitgemacht zu haben, aber ob ich nochmal teilnehmen werde, weiß ich noch nicht.  

Hinweis zum Foto mit mir als Person, das Foto wurde aufgenommen von "Lebensmittel Zeitung / Reinhard Rosendahl"

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